Planung mit der SAP Analytics Cloud im Landmaschinenbau
Bernard Krone Maschinenfabrik

Herausforderung
Die Unternehmensplanung bei KRONE Agriculture war aufgrund verschiedener Faktoren komplex und herausfordernd:
- Starkes Wachstum & Hoher Cash-Einsatz: Das signifikante Wachstum erforderte eine präzise Planung, da die Maschinenherstellung kapitalintensiv ist.
- Komplexe Vertriebsstruktur: Eine mehrstufige, weltweite Vertriebsstruktur (Tochterunternehmen, Importeure, Werksbeauftragte, Händler) erforderte aufwändige Abstimmungen und Iterationen zwischen Vertrieb und Fertigung.
- Vielfältiges Produktprogramm: Über 240 konfigurierbare Produkte (KMATs) mit zahlreichen Ausstattungsoptionen erschwerten die Wahl der richtigen Planungsebene (Produktgruppe, KMAT, Variante) und Zeiteinheit (Woche, Monat, Jahr).
- Saisonalität & Produktionsmix: Das stark saisonale Geschäft konnte nicht 1:1 in der Produktion abgebildet werden, was einen Mix aus auftragsnaher und Serienfertigung sowie eine genaue Bestandsplanung notwendig machte.
- Bisheriger Prozess: Vermutlich Excel-basiert oder mit anderen fragmentierten Tools, was Abstimmung, Synchronisation und Nachvollziehbarkeit erschwerte.
Unsere Lösung
Einführung einer zentralen, integrierten Planungsplattform (“KRONE PLAN”) auf Basis der SAP Analytics Cloud (SAC) für die Absatz- und Umsatzplanung.
- Einheitliche Plattform: Ablösung bisheriger Insellösungen durch eine zentrale SAC-Anwendung.
- Integrierte Teilplanungen: Implementierung verschiedener Planungsmasken für unterschiedliche Rollen im mehrstufigen Vertriebsprozess (Werksbeauftragte, Vertrieb MBK, Tochterunternehmen) sowie für die Bestandsplanung.
- Gegenstromverfahren: Abbildung des komplexen Planungsablaufs von der Bottom-up-Marktpotenzialmeldung bis zur Top-down-Überplanung und Abstimmung des Bauprogramms.
- Zentrale Datenhaltung: Nutzung von Ist-Daten aus dem zentralen Backend (SAP BW) als “Single Point of Truth”.
- Workflow & Kollaboration: Ermöglichung eines koordinierten Planungsprozesses mit definierten Rollen, Aufgaben und Nachvollziehbarkeit.
- Reporting & Analyse: Direkte Auswertung der Planungsstände und Abgleiche (z.B. Plan vs. Bauprogramm) auf derselben Plattform.
- Phasenweise Einführung: Start mit Absatz-, Umsatz-, Preis- und Bestandsplanung, mit geplantem Ausbau um Finanz- und Produktionsplanung.
Ergebnis
- Digitalisierung & Zentralisierung: Ablösung manueller/fragmentierter Prozesse durch eine einheitliche, digitale Planungsplattform.
- Verbesserte Abstimmung:Strukturierter, nachvollziehbarer Planungsprozess über die verschiedenen Vertriebsstufen und zwischen Vertrieb und Werk.
- Erhöhte Transparenz: Direkte Sichtbarkeit von Planungsständen, Abweichungen (z.B. Plan vs. Bauprogramm) und Beständen.
- Effizienzsteigerung: Schnellere Planungszyklen und Reduzierung manueller Aufwände durch zentrale Datenhaltung und Workflows (implizit).
- Bessere Planungsqualität: Fundiertere Absatz- und Umsatzplanung als Basis für die Produktions- und Finanzplanung (implizit).
- Basis für weitere Integration: Schaffung einer Plattform für die zukünftige Integration weiterer Planungsprozesse (Finanz, Produktion).